Köln – Oktober 2016 – Fashion

Der „Super Fashion Markt“ im MAKK Köln

Wie ihr vielleicht über Snapchat mitbekommen habt, habe ich anlässlich meines Besuchs in Köln letzte Woche den „Super Fashion Markt“ im Museum für Angewandte Kunst in Köln besucht. Eine Freundin hatte mir davon erzählt und so beschlossen wir, am Samstag gemeinsam hinzugehen. Es handelte sich nicht um eine klassische Ausstellung. Stattdessen haben über 40 internationale Modedesigner, verteilt über eine große Ausstellungsfläche unten und eine etwas kleinere im oberen Geschoss, ihre Kollektionen präsentiert. Die Designer und Labels stammten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und von Kleidung über Schuhe, Accessoires  und Schmuck war echt alles dabei. Eine wirklich große und vielschichtige Auswahl und Präsentation der aktuellen Kollektionen. Das Tolle an der Sache war, dass man sich die guten Stücke sowohl anschauen, als auch direkt bei dem entsprechenden Label oder Designer anprobieren und erwerben konnte. Ein weiterer Pluspunkt war natürlich, dass man sich mit den Köpfen hinter den Marken austauschen konnte, was teilweise echt informativ war. So hat man einen anderen Bezug zu den Sachen hergestellt und einen neuen Blickwinkel für vieles entwickelt. Persönliche Beratung inklusive 🙂 Eine weitere Besonderheit bestand darin, dass die meisten Sachen handgefertigt waren oder in Europa produziert. Solche Märkte sind ja nicht gerade häufig…

Die Ausstellung konnte leider nur über das Wochenende vom 21.-23. Oktober besucht werden. Den „Super Markt“ gibt es normalerweise in Verbindung mit dem c/o pop. Dabei handelt es sich um ein Musikfestival, das jeden Sommer in Köln stattfindet. Beim „Super Markt“ wird Mode, Design, Krimskrams und natürlich Musik angeboten. Der „Super Fashion Markt“ war die erste erweiterte Ausstellung dieser Art und fand im Rahmen der beiden Ausstellungen „Willy Fleckhaus – Design, Revolte, Regenbogen“ und „Zur Freude! Kostbare Dosen und Miniaturen aus zwei Kölner Sammlungen“ im MAKK statt. Die besagten Ausstellungen habe ich mir auch kurz angeschaut, aber für nicht wirklich interessant befunden 😛 Mehr interessiert hat mich dagegen das Café in der Museumslounge mit leckeren Bio-Spezialitäten und Kaffee.

Heutzutage steigt das Bewusstsein gegenüber Echtfell ja zunehmend. Allerdings ist Pelz in der Mode trotz allem weit verbreitet. Zwar nicht unbedingt verarbeitet zu altmodischen Mänteln, dafür aber zu Accessoires, bei denen die Vielfalt stark zugenommen hat. Gerade jetzt zu dieser kälteren Jahreszeit ist das Thema meines Erachtens wieder sehr relevant und man muss sich zwangsläufig damit auseinandersetzen. Gerade vor diesem Hintergrund freue ich mich immer sehr darüber, neue Labels zu entdecken, die schöne Sachen aus künstlichem Fell produzieren. Außerdem gleicht Fake Fur durch die ständige Verbesserung der Technologie immer mehr echtem Pelz. Hinsichtlich der Qualität muss man also wahrlich keine Abstriche mehr machen: Webpelz besticht durch seine tolle Optik und ist auch noch unglaublich weich. Qualität hat natürlich ihren Preis und so sind die ethisch korrekten Alternativen häufig nicht viel günstiger als die aus der Massentierhaltung stammenden Pelze. Dafür setzt man aber auch ein Statement für einen bewussten Lebensstil und hat gleich ein besseres Gewissen oder nicht?! link=“https://anstatt.de/about/“][vc_column_text]© www.anstatt.de/about link=“https://www.facebook.com/anstatt.de/photos/a.706359646166701.1073741827.706353076167358/753369794799019/?type=1&theater“© www.facebook.com/anstatt.de

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Ich muss sagen, dass mich die Ausstellung zum Nachdenken angeregt hat. In Zukunft werde ich mich etwas mehr mit dem Thema Fair Fashion beschäftigen. Bald wird dazu auch ein eigener Post erscheinen. Ich hoffe, dass euch das Thema ebenfalls interessiert. Lasst es mich gerne wissen, wenn ihr etwas Spezielles wissen möchtet!