Elmau, Krün – Februar 2017 – Travel

Winterurlaub im Schloss Elmau

In letzter Zeit, vor allem in der Klausurenphase, die mich im Januar einholte, musste ich immer wieder an den wunderschönen Winterurlaub in Schloss Elmau zurückdenken. Deswegen setze ich mich heute an meinem freien Tag mal wieder hin, um den lange erwarteten Blogpost zu veröffentlichen. Schloss Elmau kennen sicherlich viele von euch von dem G7 Gipfel im Jahre 2015. Die letzten Jahre war ich mit meinen Eltern immer in Arosa im Skiurlaub, doch dieses Jahr wollten sie mal etwas anderes ausprobieren und ihre Wahl fiel auf Elmau. Einen Vorteil hatte das Ganze: die Fahrt war nicht so lang 😛 Nur leider sah es mit dem Schnee nicht ganz so rosig aus. Ich bin mit meiner Mutter bereits am 22. Dezember angekommen und mein Vater und mein Freund kamen am 23. nach. Bevor wir nach Elmau gefahren sind, haben Mama und ich noch einen Zwischenstopp in München für eine Nacht gemacht und dort im Bayerischen Hof gewohnt. Auf der Durchreise in den Süden nutzen wir gerne die Gelegenheit, einen Zwischenhalt zu machen und in München einmal über den Weihnachtsmarkt zu bummeln. Die Stadt ist immer sehr schön, aber zu Weihnachten mit der ganzen Beleuchtung ist der Flair natürlich immer noch ein ganz anderer.

 

In Elmau haben wir nicht im Schloss, sondern im Retreat gewohnt. Dabei handelt es sich um einen Neuanbau, der im März 2015 nach zweijähriger Bauzeit eröffnet wurde. Das Retreat ist moderner als das Schloss und orientiert sich am asiatischen Stil, mit viel Holz und Glas. Da es in Hanglage erbaut wurde, ist die Aussicht atemberaubend. Freie Sicht auf die schneebedeckten Berge also. Natürlich besonders schön, wenn man morgens aufwacht und die Vorhänge aufzieht. Das Schloss ist total abgelegen. Es gibt nur eine Zufahrtsstraße und liegt mitten im Tal zwischen den Bergen, weswegen es sich auch bestens für den G7 Gipfel geeignet hat. Damit eignet es sich perfekt für einen Entspannungsurlaub rund um die Feiertage. Es gibt alles, was man zur Entspannung braucht: mehrere SPA’s, schöne Yogaräume, einen Wellnessbereich, viele leckere Restaurants und natürlich die wunderbare Natur.

Die ersten Tage lang sind wir viel wandern gewesen, weil meine Eltern kein Ski fahren und die Schneeverhältnisse auch nicht gerade toll waren. Aber irgendwann hat es mich dann doch auf die Piste gezogen. Allerdings waren wir nur ganze drei Tage lamg Ski fahren. Am ersten Tag habe ich mich gleich hingelegt und mir die Lippe aufgeschlagen, weil die Schneeverhältnisse am Hausberg in Garmisch-Partenkirchen wirklich grauenhaft waren. Die Pisten waren komplett vereist und es war recht merkwürdig Ski zu fahren, während rechts und links neben der Piste alles grün war. Die meiste Zeit haben wir dementsprechend auf der Hütte verbracht, was ja auch nicht die schlechteste Idee ist 😉 Am nächsten Tag haben wir uns dann dazu entschieden, einen weiteren Weg auf uns zu nehmen, um auf der Zugspitze zu fahren. Zum Glück waren wir immer recht früh unterwegs, weswegen der Parklatz noch leer war, als wir ankamen. Allerdings musste man echt lange anstehen, um in der Gondel Platz zu finden. Aber das Warten hat sich gelohnt. Die Pistenverhältnisse oben waren um einiges besser und das Wetter war zudem noch traumhaft. Den dritten Tag über sind wir also auch dort gefahren.

Einen Tag lang sind wir noch Wandern am Eibsee in Garmisch-Partenkirchen gewesen und waren in einem super süßen Café zur Belohnung Waffeln essen. Die Stadt war echt schön geschmückt und wir haben noch einen schönen Bummel gemacht. Den Rest der Zeit haben wir uns rund um das Hotel aufgehalten und natürlich die zahlreichen Wellnessangebote wie das Sole-Bad entsprechend genutzt. Und wie sich das rund um Weihnachten gehört, haben wir uns natürlich durch sämtliche Restaurants gegessen. Angefangen von einem ausgiebigen Frühstücksbuffet jeden Tag. Wie ihr auch auf den Photos sehen könnt, war das Wetter wirklich so gut wie jeden Tag wundervoll.

Silvester war ja leider nicht so schön, wie ihr schon im letzten Beitrag lesen konntet. Kurz vor dem Essen kam die schreckliche Nachricht, dass bei uns eingebrochen wurde. Dementsprechend war mir leider nicht so zu feiern zumute. Inzwischen ist wieder einigermaßen Normalität hier eingekehrt und der Großteil des Schadens konnte beglichen werden. Leider sind natürlich auch viele persönliche Dinge geklaut worden, wie Erbstücke. Darum trauere ich immer noch ziemlich, aber die Hauptsache ist schließlich, dass niemand zu Schaden gekommen ist. Das wäre weitaus schlimmer gewesen. Materielle Gegenstände kann man ja zum Glück Stück für Stück ersetzen.

 

Wie habt ihr Weihnachten und Silvester verbracht? Wart ihr zu Hause oder im Urlaub?