Hamburg – Juni – Allgemein

Das Ego Air

 

Die Open Air Saison ist eröffnet. Letzten Donnerstag war ich wie vielleicht auch manch andere von euch auf dem Ego Air hier in Hamburg. Mittlerweile findet die Freiluftveranstaltung zum siebten Mal in Folge hier in der Hansestadt statt. Traditionell am Vatertag. Man muss den Feiertag und das gute Wetter ja auch ausnutzen und da viele Freunde von mir hingegangen sind, konnte ich mir das auch nicht nehmen lassen, mitzugehen. Für mich war es das erste Mal auf dem Ego Air und da viele von uns noch keine Karten hatten, waren wir schon knapp zwei Stunden vorher auf dem Gelände in Veddel, um sicherzugehen, dass wir auch noch ein Ticket bekommen. Um eins ging es offiziell los und wir haben die Zeit bis dahin genutzt, unser Proviant zu verzehren, das hauptsächlich aus Bier bestand 😛 So ließ sich die Wartezeit auf der Wiese vor dem Gelände ganz gut ertragen und bei dem guten Wetter konnte man schon mal die Sonne genießen. Unsere Sorge, keine Karten mehr an der „Abendkasse“ zu ergattern war allerdings unbegründet, wie sich dann herausstellte. Aber so waren wir wenigstens relativ weit vorne in der Schlange und waren dementsprechend auch eine der ersten Gruppen auf dem Festival-Gelände. Das war auch gut so, da ich inzwischen nach den zahlreichen Kaltgetränken auch extrem dringend auf Toilette musste.  Zum Glück gab es noch keine Schlange und wir konnten uns zudem einen schönen Platz auf der Wiese vor der Bühne aussuchen, auf der wir uns entspannt niedergelassen haben.

 

Es hat nicht lange gedauert und die Wiese begann sich zu füllen. Je später und voller es wurde, desto mehr füllte sich auch die Tanzfläche. So zog es schließlich auch uns näher vor die Bühn, denn zu den Beats von Âme und der Ego-Organisatorin Magdalena konnte man einfach nicht mehr stillsitzen. Vor allem Magdalena hatte es mir mit ihrem fast schon hypnotischen Set angetan. Die Frauen wieder 😉 Aber die Live-Performance von Âme war auch große Klasse. Leider habe ich quasi das Highlight des Line-Ups verpasst. Denn der Hamburger Solomun war auch dieses Jahr wieder mit dabei. Leider war seine Performance die letzte und wir sind nach dem langen Tag schon vorher nach Hause gegangen. Naja- nächstes Jahr dann vielleicht.

 

Kommen wir nun zu meinem Outfit. Es gibt wahrlich coolere Festival-Outfits. Aber ich hatte nun mal meine Kamera dabei, um das Event auf Fotos einzufangen. Wir hatten nämlich vorher festgestellt, dass sonst viel zu wenige Fotos gemacht werden und einem am Ende „nur“ die Erinnerungen bleiben. Währenddessen kam mir dann relativ spontan der Einfall, dass ich zu dem Ganzen ja auch einen Beitrag schreiben könnte. Im Zuge dessen und in Anbetracht der Themenstruktur meines Blogs darf das Outfit an dieser Stelle dann nicht fehlen. Das Wetter war zunächst recht wechselhaft. Deswegen hatte ich auch eine lange Hose und eine langärmlige Bluse an. Ich hatte sogar noch eine Jacke und ein Tuch dabei, das auch auf einigen Fotos zu sehen ist. Beides war angesichts des Windes aber auch angemessen. Nur wenn die Sonne sich hat blicken lassen, musste man alles ablegen, weil es dann tatsächlich sehr warm war. Zum Glück habe ich die meisten Fotos ganz am Anfang geschossen, später hatte ich nämlich im Gesicht etwas Sonnenbrand, wie ich abends beim Blick in den Spiegel leider feststellen musste. Auf den Fotos wäre das Ganze mit Sicherheit nicht sehr ansehnlich gewesen.

 

Jeans- Rag&Bone

 

Bluse- H&M (similar here)

 

Tasche- Mochila Wayuu 

 

Die Taschen von Machila Wayuu werden in Handarbeit in Kolumbien gehäkelt und sind allesamt Einzelstücke mit anderen Farben und Mustern. Aus dem Grund gibt es genau mein Modell natürlich nicht nochmal zu kaufen. Dafür ganz viele andere schöne Beuteltaschen mit anderen Farbgebungen. Ihr werdet bestimmt fündig.

 

Sneaker- Adidas

Alles in allem muss man sagen, dass das Ego Air ein absolutes Muss für jeden elektronischen Musikliebhaber ist. Mir hat es jedenfalls gut gefallen, auch wenn ich nicht zu den absoluten Liebhabern dieser Musikrichtung zähle. Aber unter freiem Himmel bei gutem Wetter kann man fast nichts besseres mit dem Tag anfangen und als Hamburger lohnt es sich allemal hinzugehen und Spaß zu haben.

Wer von euch war denn auch da und wie fandet ihr’s?