Hamburg – Oktober 2016 – Fashion

Trendwatch: Patch it up!

Wer hatte in den Neunzigern keine knallig bunten Patches auf seinen zerrissenen Jeans, um die Löcher darin zu kaschieren? Egal ob Smileys, Peace-Zeichen, Statement- Schriftzüge oder das Emblem seiner Lieblingsband- alles war erlaubt. Ich vermute, dass ihr gerade in Erinnerungen schwelgt. Deswegen ist das Beste an der ganzen Sache, dass unsere Lieblingsbildchen ein Revival erleben. Bügelbilder zieren seit einiger Zeit das gesamte Mode- Repertoire: über Jeans, T-Shirts bis hin zu Accessoires wie Handtaschen ist alles dabei. Alles ist voll damit. Damals überdeckten sie nur lästige Löcher, heute verschönern sie unsere liebsten Teile.

© de.shein.com

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Während ihr jetzt überlegt, welches Teil ihr euch am ehesten zulegen wollt, machen bei mir Jeans und alle Cardigans sowie Parkas mit Patches das Rennen. Sie machen den Herbst doch um einiges fröhlicher und erinnern uns daran, dass wir nicht immer alles allzu ernst nehmen sollten. Zudem werden schöne Erinnerungen aus Kindertagen wieder wach. Das Gute daran ist natürlich auch, dass wir uns unsere Träume im Sinne von do-it- yourself ganz alleine und ohne großen Aufwand erfüllen können. So kreieren wir individuelle Einzelstücke ganz nach unserem Geschmack.

So wird’s gemacht

Aufbügeln:

Jacke, Hose oder Shirt auf’s Bügelbrett legen, eine glatte Stelle finden, Patch auflegen und mit einem Stück Backpapier bedecken. Das Bügeleisen auf hoher Stufe etwa 30 Sekunden darüber gleiten lassen. Abkühlen lassen und das Backpapier vorsichtig wieder abziehen.

Aufnähen:

Patch ebenfalls auf einer glatten Stelle platzieren und zum Beispiel mit einer Stecknadel fixieren. Anschließend kann es von Hand oder mit einer Nähmaschine aufgenäht werden.

© vintage-fashion-design.de

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Am Reizvollsten sind dabei gerade für den Einstieg Aufnäher auf schlichten Blusenkrägen oder auf der Hosentasche. Das peppt das Outfit gleich auf, wirkt aber nicht zu überladen und man sieht auch nicht aus wie ein Kleinkind. Also ihr Lieben: Einfach ein paar Aufnäher nach Geschmack besorgen und auf das gewünschte Kleidungsstück aufbügeln oder aufnähen- fertig! Am besten ganz unterschiedliche Motive miteinander mixen. Und: ein Teil mit Patches ist genug. Sonst wird’s too much!

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© zara.com/de

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Wie steht ihr zu Patches? Habt ihr schon etwas mit bunten Aufnähern oder habt ihr euch gar selbst euer eigenes Lieblingsteil zusammengestellt?